Die Tatsache, dass Gott sich nicht zu schade war, sich dieser Welt mit Haut und Haar auszuliefern, macht den christlichen Glauben weltweit einmalig. In jeder anderen Religion versuchen sich die Menschen Gott zu nähern, um ihrer Erlösung näher zu kommen. Durch Jesus Christus begegnet uns Gott, um uns nahe zu kommen und seine Liebe spürbar zu machen.

Viele kennen die Geschichte Jesu nur bruchstückhaft. Die jährlichen Feiertage erinnern uns bestenfalls an die Highlights wie Jesu Geburt und Tod. Das meiste von dem, was dazwischen passierte, ist uns gar nicht wirklich geläufig. Ja, Jesus kam für uns auf die Erde und starb für uns am Kreuz. Dass Jesus sterben musste, weil er so überzeugend für die Liebe eintrat, ist viel. Aber es ist längst nicht alles. Denn er hat die meiste Zeit seines Lebens gelebt. Und er kennt alle Facetten, die das Leben zu bieten hat. Auch die unseres heutigen Alltags.

Da mag man einwenden: Zur Zeit Jesu gab es weder Fernsehen, Auto, Computer, Flugzeug noch Waschmaschine, Autobahn oder Hochhäuser. Dementsprechend gab es keine Reizüberflutung, Staus, Computerabstürze, Terminstress, Wasserrohrbrüche oder streikende Fahrstühle. Dennoch kennt er die elementarsten Lebenserfahrungen - denn ob wir Stress haben mit einem Verkäufer in der Computerabteilung oder mit den Händlern auf einem arabischen Basar bzw. ob man unter römischer Besatzungsmacht leidet oder weltweite Terroranschläge fürchtet ... unsere Gefühle dabei sind zu jedem Zeitalter die gleichen.

Gott wurde Mensch, um eine Brücke zu uns zu schlagen, die wir von uns aus nicht hätten bauen können. In der Betrachtung von Jesus Christus bekommen wir die einmalige Chance, uns Gott auf eine ganz persönliche Art zu nähern.

Übrigens gibt es hier einen sehr guten Film zum Thema ...